Thomas von Aquin

Thomas von Aquin wurde 1225 auf der Burg Roccasecca geboren. Zuerst den Mönchen von Montecassino anvertraut, lernte er in Neapel den Predigerorden kennen und trat gegen den Widerstand seiner Familie in den Orden ein. In Paris und Köln studierte er unter dem hl. Albert dem Großen Theologie. Zum Lehrer der Glaubenswissenschaft geworden, blieb er dieser Berufung ein Leben lang treu und verband Wissenschaft mit Heiligkeit. Sein Hauptwerk ist die Summa Theologiae, in der er sich mit den wichtigen Fragen seiner Zeit auseinandersetzt und sie im Licht der göttlichen Wahrheit zu deuten versucht. Thomas starb am 7. März 1274 auf der Reise zum Konzil von Lyon. Seine Gebeine wurden am 28. Januar 1369 in die Dominikanerkirche von Toulouse übertragen. Papst Johannes XXII. sprach ihm am 18. Juli 1323 heilig, Papst Pius V. erhob ihn 1567 zum Kirchenlehrer, Papst Leo XIII. 1880 zum Patron der katholischen Schulen und Universitäten.