Albert der Große

Albert, den schon seine Zeitgenossen „den Großen“ nannten, wurde gegen 1200 in Lauingen an der Donau geboren. Während seines Studiums in Padua trat er, von den Predigten Jordans von Sachsen aufs Tiefste erschüttert, 1223 in den Predigerorden ein. Nach seiner Priesterweihe in Köln lehrte er Philosophie und Theologie in den Konventen Hildesheim, Freiberg i. Sachsen, Regensburg und Straßburg. Als Professor der Theologie wurde ihm in Paris Thomas von Aquin zur Ausbildung anvertraut. Zum Regens des neuen Generalstudiums in Köln ernannt, nahm Albert seinen Lieblingsschüler dorthin mit. Albert glänzte nicht nur in den Wissenschaften, sondern er bewährte sich auch als Provinzial der Teutonia und als Bischof von Regensburg. Danach widmete er sich als einfacher Predigerbruder wieder der Seelsorge und Wissenschaft. Seine wissenschaftlichen Werke schrieb er in Würzburg, Straßburg und Köln. Außerdem war er während der kaiserlosen Zeit, von hoch und niedrig geachtet, als Friedensstifter in Deutschland tätig. Albert der Große starb am 15. November 1280. Papst Pius XI. sprach ihn 1931 heilig und erhob zum Kirchenlehrer. Sein Grab befindet sich in der Kölner Dominikanerkirche St. Andreas.